Scheidungskosten sind nicht mehr als außergewöhnliche Belastung abziehbar

Bundesfinanzhof bestätigt das seit dem Jahr 2013 geltende Abzugsverbot für Prozesskosten –Keine existenzielle Betroffenheit bei Scheidungskosten

Mit seinem am 16.08.2017 veröffentlichten Urteil vom 18.05.2017 – VI R 9/16 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Kosten eines Scheidungsverfahrens unter das im Jahr 2013 neu eingeführte Abzugsverbot für Prozesskosten fallen.

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Neue Berechnung der zumutbaren Belastung bei Krankheits- und Pflegekosten – BFH-Urteil ermöglicht höheren Abzug von außergewöhnlichen Belastungen

Änderung von Einkommensteuerbescheiden beantragen – Erstattungen vom Finanzamt

Mit Urteil vom 19.01.2017 – VI R 75/14 hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine Rechtsauffassung zur Ermittlung der zumutbaren Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG fortentwickelt. Die neue Rechtsauffassung ermöglicht den Steuerpflichtigen einen höheren Abzug von Krankheits- und Pflegekosten als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung. Das BFH-Urteil wird seit Juni 2017 von den Finanzämtern bei Erteilung der aktuellen Einkommensteuerbescheide berücksichtigt. In diesen Bescheiden wird unter den „Erläuterungen zur Festsetzung“ auf die Berechnung der zumutbaren Belastung entsprechend diesem Urteil verwiesen.

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